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UNESCO

Die UNESCO ist die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation. Sie wurde am 16. November 1945 gegründet.

„Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden“

lautet die in der UNESCO-Verfassung verankerte Leitidee.

Einer der Arbeitsschwerpunkte ist

 

Erbe erhalten, Vielfalt und Nachhaltigkeit fördern

Kultur- und Naturerbestätten, Kulturlandschaften, Können, Wissen, Bräuche und Dokumente spiegeln den Reichtum menschlicher Lebensentwürfe und -erfahrungen. Sie sind der Schlüssel zu Geschichte und Zukunft und verbinden Menschen über Grenzen hinweg. Nachhaltigkeit und Menschenwürde stehen dabei im Zentrum. Künstlerinnen und Künstler setzen sich bei der Gestaltung kultureller Ausdrucksformen auch mit dem Menschheitserbe auseinander. Menschheitserbe steht für Vielfalt und Weltoffenheit und ist Quelle von Identität, Würde und Frieden.

In verschiedenen Programmen werden die Kulturerben behandelt. Eine der Kategorien ist das IMMATERIELLE KULTURERBE.

Wir sehen die Notwendigkeit und die Chance, für den Lichtdruck die Anerkennung „von höchster Stelle“ zu erhalten und streben in Kooperation mit den (noch) aktiven Lichtdruckenden eine Bewerbung für die Liste des dringend erhaltungsbedürftigen Immateriellen Kulturerbes an.

Seit 2009 sind hier aktuell 59 Projekte aus 32 Ländern gelistet, die unter besonderem Schutz stehen und gefördert werden. Ausschlaggebend für die Aufnahme ist, dass es nur noch eine kleine Gruppe von Menschen gibt die z.B. ein spezielles Handwerk beherrschen, es kulturell relevant ist und es Menschen gibt, die daran arbeiten, es zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Immaterielles Kulturerbe in Deutschland

Überliefertes Wissen und Können wertschätzen

Deutschland ist dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes 2013 beigetreten. Dieser Schritt ist eine Wertschätzung und Anerkennung überlieferten Wissens und Könnens. Unter dem Motto „Wissen. Können. Weitergeben“ setzt Deutschland das Übereinkommen mit verschiedenen Aktivitäten um. Ziel ist, die Vielfalt des lebendigen Kulturerbes in Deutschland und weltweit zu erhalten, zu pflegen und zu fördern.   

Seit März 2018 wurden mit Beschluss der Deutschen UNESCO-Kommission die „Künstlerische Drucktechniken des Hochdrucks, Tiefdrucks, Flachdrucks, Durchdrucks und deren Mischformen“ (und damit auch das Lichtdruckverfahren) in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen, was uns sehr freut und unseren Bemühungen, den Lichtdruck zu erhalten und weiter zu entwickeln sicherlich helfen wird.

Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes zeigt exemplarisch, welche lebendigen kulturellen Traditionen und Ausdrucksformen in Deutschland praktiziert und weitergegeben werden. Es würdigt kreative und inklusive immaterielle Kulturformen und deren reichen Schatz an Erfahrungswissen. 

Immaterielles Kulturerbe wird durch das Engagement seiner Trägergemeinschaften lebendig gehalten, weitergegeben und weiterentwickelt. Träger Immateriellen Kulturerbes wenden ihr Wissen und Können praktisch an und geben es von Generation zu Generation weiter.

Das Register Guter Praxisbeispiele ist Teil des Bundesweiten Verzeichnisses. Es fördert erfolgreiche und innovative Modellprogramme in Deutschland, die zu einer nachhaltigen Entwicklung, Pflege und Weitergabe Immateriellen Kulturerbes beitragen.

Einige Bundesländer führen darüber hinaus Länderverzeichnisse des Immateriellen Kulturerbes oder haben Beratungsstellen für Interessierte, Bewerber und Träger Immateriellen Kulturerbes eingerichtet.

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