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LD2

Lichtdruck 2.0

Unser Ansatz ist, mit den Möglichkeiten der heutigen Zeit, das Lichtdruckverfahren zu überarbeiten, Prozessabläufe zu standardisieren, Alternativen zu finden und unsere Ergebnisse zu dokumentieren um sie öffentlich zu machen.

Zeit 2019 Q2 – 2024
Wer offizin darmstadt
Kosten ≤ 100 T€

Die offizn darmstadt gmbh betreibt seit 2009 ein eigenes Forschungsprojekt, um das analoge Kunstdruckverfahren, als Kulturerbe zu bewahren und langfristig als Produktionsmittel zu nutzen.

Ziel ist, das Lichtdruckverfahren für kommende Generationen zu erhalten, zu (er-) forschen und weiter zu entwickeln.

Seit der Erfindung hat sich an den Arbeitsabläufen, Materialien und Problemen nicht viel geändert. Ein zeitaufwändiges, kompliziertes und teures Verfahren, das sehr von der Erfahrung vieler Einzelner abhängig ist bzw. war.

Wie würde man heute Lichtdruck machen?

Unser Ansatz ist, mit den Möglichkeiten der heutigen Zeit, das Verfahren zu überarbeiten, Prozessabläufe zu standardisieren, Alternativen zu finden und unsere Ergebnisse zu dokumentieren und öffentlich zu machen.

Am Anfang lag das Hauptaugenmerk auf der Erstellung neuer „Negative“, die mittels Kontaktkopie mit ultraviolettem Licht in die lichtempfindliche Gelatine übertragen werden.

Das analoge Schwarz-Weiß-Halbton-Negativ, das als großformatige Reproduktion auf fotografischen Film erstellt wurde, eine chemische Entwicklung durchläuft und aufwändig händische retuschiert werden musste, sollte durch den Einsatz von digitaler Reprotechnik und elektronischer Bildverarbeitung ersetzt und mittels eines spezielles Tintendruckverfahren ausgegeben werden können.

Das ist gelungen!

Im Bereich der Druckvorstufe haben wir energieeffiziente und ökologische Prozessabläufe erdacht, die mittels Sensoren, Steuer- und Regeltechnik umgesetzt werden sollen (Hausautomation). Hier liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von reproduzierbaren Abläufen sowie der Dokumentation und Auswertung von Daten für wissenschaftliche Zwecke.

Der Druckvorgang auf einer Lichtdruckschnellpresse aus dem Jahre 1897, die von Auszubildenden bei manroland in Offenbach restauriert und uns als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt wurde, ist dann rein analog und verlangt Respekt, handwerkliches Geschick und Einarbeitungszeit.

Erste Tests der von uns entwickelten „Negative“ bei den Kollegen von LichtDruckKunstLeipzig waren erfolgreich, führten zum „Ritterschlag“ durch erfahrene Lichtdrucker und waren ausschlaggebend für die Gründung der „offizin darmstadt gmbh“ und den Aufbau einer neuen Lichtdruckerei, der uns seit Mai 2015 beschäftigen.

Mittels einer internationalen Crowdfundig-Aktion auf KICKSTARTER konnten wir den Großteil der nötigen baulichen Maßnahmen und den Transport der fünf Tonnen schweren „Faber & Schleicher 2169“ in die offizin Mitte Mai 2017 realisieren.

Für den Aufbau des Laboratorium, in dem die Druckvorlage erstellt wird, mussten Gerätschaften für die Beschichtung der Trägerplatten, die Trocknung, Belichtung und Wässerung entwickelt und gebaut werden. Die notwendige Klimatechnik im Druckraum, die Materialkosten, Verbrauchsmaterial, Chemikalien, Papier, internationale Kommunikation, Präsentation, Dokumentation und die geplante Publikationen… brauchte und braucht es externe Unterstützung bzw. Starthilfe.

Das langfristige Ziel bzw. Wunsch ist, das erworbene Wissen zu vermehren,  zu teilen und weiter zu geben, um neue Werkstätten aufzubauen, was in einem Zeitraum von 5 bis 10 Jahren möglich sein sollte (und könnten!).

offizin darmstadt gmbh
Lichtdruck & Fotografie
Bessunger Straße 47
64285 Darmstadt

www.offizindarmstadt.de
mail@offizindarmstadt.de

Telefon +49 61 51 6 35 76

Ansprechpartner: Holger Lübbe

Holger, Wolfgang & die „2169“

Lichtdruck 2.0

Wie würde man heute Lichtdruck machen?

In der offizin darmstadt, vefolgen wir die Idee, das Verfahren mit heutigen Möglichkeiten zu überarbeiten, alte Probleme zu beseitigen, Prozessabläufe zu standardisieren und reproduzierbar zu machen, Alternativen zu finden und unsere Ergebnisse zu dokumentieren und öffentlich zu machen.

Das Ziel ist, den Lichtdruck wieder aufleben zu lassen, zu einem sicheren Produktionsmittel zu entwickeln und langfristig neue Werkstätten aufzubauen. Klingt fantastisch bzw. nach Größenwahn, wäre aber wünschenswert, notwendig und wunderbar, wenn es gelingt.

Der Frage gehen wir bereits in Kooperation mit Hochschulen und Institutionen nach und planen eine  internationales Forschungsprojekt.

 

Ziel und Motivation für LD2 ist, den Lichtdruck als Produktionsmittel für Faksimilies und Kunstdrucke (wieder) zu nutzen und das Verfahren zukunftssicher zu machen.

Die einzelnen Prozessabläufe auf Basis von ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten zu überarbeiten ist der erste Schritt. Langfristig soll es neue Werkstätten und Lichtdruckende geben…

Bei der „Übersetzung“ der Fachliteratur von 1900 in heutige Rahmenbedingungen, sind neue Ideen, Verfahren, Mechanismen und Möglichkeiten entwickelt worden, die zukünftigen Lichtdruckenden helfen sollen und werden, reproduzierbare Prozesse zu nutzen und in Teilen zu automatisieren.

Die gesammelten und gemachten Erkenntnisse zu dokumentieren und zu veröffentlichen ist das klare Ziel.

In Kooperation mit Interessierten soll ein neues Fach- und Lehrbuch entstehen, dass die Arbeitsabläufe zeigt, Ideen kommuniziert, bei der Fehlerananlyse hilft und ermutigt, das Verfahren weiter zu entwickeln. Dieses soll (auch) in digitaler, interaktiver Form entstehen…

Es dürfen gerne Beiträge und Vorschläge eingereicht werden!

Unterstützung für LD2

Um Ihnen einen Einblick in den Umfang, Aufwand und Kosten zu geben, haben wir ein paar „Posten“ gelistet, die einmalig oder wiederkehrend gebraucht werden.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, können Sie das gerne über pro Lichtdruck machen.

Sie können ihr Engagement für den Lichtdruck durch Spenden, als  Sponsor oder aber LD2-Pate zeigen.

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Nehmen Sie per Mailformular oder telefonisch Kontakt auf und lassen Sie uns darüber reden, wie wir ihr Engagement – wenn Sie das wünschen – gebührend öffentlich huldigen können.

Eine Urkunde und eine Spendenquittung sind ihnen auf alle Fälle sicher

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