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Joseph Albert

Der Hoffotograf des bayrischen Königshauses hat 1867 den Lichtdruck patentiert und ließ die ersten Maschinen bauen.

Man begann ca. 1870 mit der Entwicklung und Herstellung von Lichtdruckpressen, nachdem es Joseph Albert gelang, ein industriell nutzbares Verfahren zu entwickeln, bei dem die Gelatine eine mechanische Verbindung mit der Trägerplatte einging. Das war die Basis, um den Lichtdruck für den Auflagendruck zu nutzen.

Das Prinzip der Schnellpressen basiert auf dem der Lihografie, bei der von einem dicken Stein gedruckt wird, der bei jedem Durchlauf mit einer Feuchtung versehen wurde. Für den Lichtdruck nutzte man zu Beginn Lithopressen, die umgebaut wurden.

Für den Lichtdruck brauchte es eine höhere Präzision bei der Höheneinstellung der Druckvorlage (Glasplatte) und zwei Farbwerke bzw -tische, auf denen die sehr zähe Farbe verteilt wurde. Die horizontale Hin- und Herbewegung wurde durch eine lange Zahnstange realisiert. Der Druck erfolgte vom Druckzylinder, der das Papier griff und nach einer Umdrehung wieder freigab.

Um das Druckformat von 70 x 50 Zentimeter zu realisieren ergaben sich Maschinengrößen von vier Meter Länge, knapp zwei Meter Breite und Höhe. Das Gewicht der primär aus Gußeisen gefertigten Pressen lag bei ca. fünf Tonnen.

Ab 1870 wurden allein bei der Firma Faber & Schleicher in Offenbach tausende Lichtdruck-Schnellpressen gebaut. 

Im Frühjahr 2017 wurde die „2169“ aus dem Jahr 1897 in die offizin darmstadt umgezogen.

Eine Wanddurchbruch und ein professionelle Transporteur waren notwendig für den Umzug, der mittels Crowdfunig finanziert werden konnte.

Wenn Sie Wissen über Lichtdruckmaschinen haben, wissen, wo noch welche im Einsatz waren oder sind, lassen Sie es und bitte wissen…